Montag, 02. September 2019
Was sollten Stadtwerke bei der Digitalisierung beachten?

Die Energieversorger sehen sich aktuell großen Herausforderungen wie einem steigenden Wettbewerb und sinkenden Margen im Strommarkt ausgesetzt. Als Antwort hierauf sehen viele die Digitalisierung in einer zentralen Rolle. Bei der Effizienzsteigerung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen, der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, der Kundenbindung und der Aufrechterhaltung der Netzstabilität steht die Digitalisierung immer häufiger im Focus. Themen wie Big Data, Data Analytics und Blockchain sind dabei in aller Munde. Andererseits ist die digitale Transformation in vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Denn häufig werden die Risiken höher bewertet als die Chancen, oder die Bedeutung ist den handelnden Personen noch nicht vollends bewusst.

Aber klar ist. Über die Digitalisierung werden Unternehmen ihre internen Prozesse optimieren. Optimierte interne Prozesse sind wiederrum notwendig, um auf die geänderten Bedürfnisse von Kunden reagieren zu können. Das Produkt Strom bleibt auch in einer digitalisierten Welt gleich. Was sich jedoch ändert, sind die Vertriebswege, über die das Produkt vermarktet werden. Der digitale Kunde möchte komfortable, personalisierte und sofort verfügbare Produkte. Denn die Kunden durchlaufen seit Beginn der Energiewende einen Wandel, vom reinen Konsumenten zum aktiven Marktakteur im Energiesystem (Prosumer). Auf der Vertriebsseite führt das dazu, dass bei EVU digitale Kundenportale aufgebaut werden müssen, wollen die Unternehmen die Interaktion mit dem Kunden verbessern. So bietet die Digitalisierung neue Möglichkeiten der digitalen Kundenansprache, beispielsweise durch Social Media und Apps, oder aber auch über das Smart-Meter-Gateway als eine neue digitale Kundenschnittstelle mit dem Verbraucher.

Wie finde ich den richtigen Weg in die digitale Transformation?

Die digitale Transformation im Unternehmen sollte aber nicht auf einen einzelnen Unternehmensbereich oder gar auf einen einzelnen Prozess fokussiert werden, sondern vielmehr auf das gesamte Unternehmen übertragen werden. Veränderungen in der Unternehmenskultur, der Personalführung und der Organisation sind dabei ebenfalls unabdingbar.

Zu Beginn der digitalen Transformation muss sich jedes Stadtwerk die Fragen stellen: „Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Wie erreichen wir dieses Ziel?“ Hierauf aufbauend kann eine Digitalisierungsstrategie entwickelt werden.

Hierzu bietet die nevento den Digitalisierungsmonitor an, mit dem bestimmt wird, wie weit Ihr Stadtwerk bereits in der Digitalisierung fortgeschritten ist. Der Digitalisierungsmonitor arbeitet in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird eine kostenlose Kurzanalyse durchgeführt, um darzustellen, wie Ihr aktueller Status im Vergleich zum Branchendurchschnitt aussieht.

Im zweiten Schritt bieten wir einen gemeinsamen Workshop an, um bei ihrem Stadtwerk in die Details zu gehen. Wir hinterfragen ihre Organisation, Strategie, Produkte, IT und Prozesse. Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir danach eine auf ihr Stadtwerk abgestimmte Digitalisierungsstrategie.

Haben wir ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns an.